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Chelsea Wolfe: Düstere Wiedergeburt

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Chelsea Wolfe: Düstere Wiedergeburt

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Ihr Name könnte aus einem Märchenbuch stammen und sie selbst beschreibt ihr neues Album als einen finsteren Wald, in dem sie nach Antworten auf ihre Fragen sucht: Die amerikanische Sängerin Chelsea Wolfe zählt zu den geheimnis- vollsten Erscheinungen innerhalb der modernen Rockmusik – wie sie auch auf ihrem aktuellen Longplayer mit dem epischen Titel SHE REACHES OUT TO SHE REACHES OUT TO SHE beweist. Als eine Zeit der Veränderung, des Wachstums und der kreativen Wiedergeburt charakterisiert Chelsea Wolfe ihre neue Songsammlung, auf der sie ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. Ein künstlerischer Selbsterfahrungstrip, den die 40-Jährige zwischen 2020 und 2021 begann, bis sie ein Jahr später mit TV-On-The-Radio-Member und Producer Dave Sitek ins Studio ging. Was dort als traditionelle Rocksongs begann, wurde im Studio einer gründlichen stilistischen De- und Rekonstruktion unterzogen. „Ich hatte das Gefühl, in einer Art Routine gefangen zu sein, in der es keine Weiterentwicklung gab“, blickt die Musikerin auf die Entstehung von SHE REACHES OUT TO SHE REACHES OUT TO SHE zurück. „Irgendwann wurde mir klar, dass ich verschiedene Umstände in meinem Leben ändern und Schlussstriche unte gewisse Dinge ziehen musste. Die neue Platte ist wie ein Kokon, in dem ich mich neu erfinden und nach neuen Wegen suchen kann.“ Ein innerer und äußerer Transformationsprozess, den Chelsea Wolfe in einem experimentellen Breitwand-Mix aus elegischem Doom, noisiger Electronica, entschleunigten TripHop-Beats und ihrem ätherisch-hypnotisierenden Gesang eingefangen hat. Grollend, bedrohlich und unheilbringend, gleichzeitig aber auch geschwängert von einer positiven Energie und reinigend wie ein heftiger Gewittersturm. „Ich bin eine sehr spirituelle Person und orientiere mich an den Jahreszeiten. Der Herbst steht für Verfall und Tod, der Winter ist dem Schlaf und der Stille gewidmet, während der Frühling für mich das Aufblühen und der Sommer die pure Kraft symbolisiert. Die neuen Lieder verkörpern für mich den Herbst: den Moment, wenn die Blätter fallen und den fruchtbaren Boden für neues Leben bereiten.“

Der ewige Kreislauf aus Wachstum, Zerfall und Wiederkehr, von dem sie auf Stücken wie ›House Of Self-Undoing‹, ›Tunnel Lights‹ und ›The Liminal‹ berichtet. „Mit meiner Musik begebe ich mich in diesen tiefen, dunklen Wald, in dem ich mir selbst einen Pfad durchs Dickicht bahnen muss. Heute habe ich keine Angst mehr vor dieser Dunkelheit, sondern fühle mich an diesem Ort sehr wohl. Ich bin offen für neue Erfahrungen und alle Mysterien, denen ich dort begegne. Ich liebe es, Fantasy-Elemente und mythologische Metaphern in meine Texte einzubauen. Das hilft mir, sehr persönliche Dinge etwas allgemeiner zu fassen. Ich benutze manchmal ein Tarot-Deck, das märchenhafte Motive trägt und diese dunkle Energie transportiert, die meinen Pfad widerspiegelt.“ Ein Pfad, der auf SHE REACHES OUT TO SHE REACHES OUT TO SHE mit dem atmosphärischen Closing-Track ›Dusk‹ endet – vorerst, wie Chelsea Wolfe erklärt. „Das Stück stellt das Ende und die Schwelle zu etwas Neuem dar. Man ahnt, dass weitere Veränderungen bevorstehen. Für mich gehört die Dunkelheit genauso zum Leben wie das Licht. Das findet sich auch in meiner Musik wieder. Während der Aufnahmen habe ich viel über mich gelernt. Und ich habe eine neue Stimme gefunden. Dieses Album ist eine Einladung, sich aus gewissen Schemata zu befreien, keine Angst vor dem Schritt ins Ungewisse zu haben und Veränderungen zuzulassen.”

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